Die 3 größten Fehler beim Wände streichen und Tipps wie man sie vermeidet


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Wir alle kennen es.

Mit Mühe und Fleiß hat man die neue Wohnzimmerwand gestrichen und ist mit sich selbst zufrieden.

Doch sobald die Farbe trocknet, kommt die Wahrheit ans Licht: Die Wand hat ungewollte Streifen, die Ränder fallen auf und stellenweise schimmert die alte Farbe noch durch.

Dabei dachte man, dass man alles richtig gemacht hat.

Obwohl Menschen mehrmals im Leben umziehen und häufig ihre Wände und Decken renovieren, wissen sie nur sehr wenig über das richtige Streichen von Wänden. Häufig kennen sie nicht einmal Alternativen zur Tapete.

Insbesondere sind Freunde und Familienmitglieder gefährlich: Sie verbreiten häufig Halbwissen und Weisheiten, die nicht auf Fakten, sondern auf „eigener Erfahrung“ und Intuition beruhen. Doch die Erfahrungen können abweichen und noch so tolle „Tipps“ stellen sich später als Flop heraus.

Damit sie das nächste Mal beim Streichen ihrer Wand alles richtig machen, müssen sie die folgenden Fehler vermeiden. Es sind die drei häufigsten Fehler beim Streichen einer Wand.

Die 3 größten Fehler beim Wände streichen

Erster Fehler: Die Ränder heben sich ab

Gerade nachdem die Wand getrocknet ist, merkt man plötzlich, dass die Ränder und Ecken sich vom Rest der Wand unterscheiden. Häufig versuchen Laien die Ränder noch Mal nachzustreichen und hoffen, dass die Unterschiede weggehen.

Die Ursache ist allerdings diese: Zu viel Farbe.

Um die Ränder zwischen den Wänden zu streichen, verwendet man in der Regel Pinsel. Ein Pinsel nimmt jedoch mehr Farbe auf als ein Roller und lässt mehr Farbe an der Wand. Das Ergebnis ist klar: Die Ränder sehen anders aus, weil sie mehr Farbe haben. Diesen weit verbreiteten Fehler zu vermeiden ist allerdings leicht.

Die Lösung: Zuerst streicht man die Ränder wie gewohnt mit einem Pinsel. Danach muss man die Farbe an  den Rändern mit einer kleinen Rolle verschlichten, also verteilen. Dadurch haben die Ränder dann die gleiche Farbmenge wie der Rest der Wand und fallen nicht mehr auf. Fertig.

Zweiter Fehler: Streifen bei großen Flächen

Große Flächen wie Wände und Decken sind besonders anfällig für Streifen. Nach dem Anstrich sieht man die Spuren der Farbrolle und die Übergänge der einzelnen Bahnen, die beim Streichen gemacht wurden.

Die Ursache: Häufige Ursache für sichtbare Streifen ist, dass man zu langsam streicht und die Farbe zu schnell trocknet. Bis man die nächste Bahn beginnt, ist die vorherige schon getrocknet. Die Folge: Es entstehen Streifen.

Die Lösung: Große Flächen sollte man am Besten zu zweit streichen. So ist man schneller und die Wand wird automatisch gleichmäßiger gestrichen.

Beim Streichen sollte man ein gleichmäßiges Tempo beibehalten, da dadurch immer die gleiche Menge an Farbe verstrichen wird.

Außerdem sollte man immer mit Überlappung streichen, sodass die eine Bahn in die andere übergreift. Streifen vermeidet man, wenn die Farbe „nass in nass“ überläuft. Mit anderen Worten: Beginnt man die zweite Bahn, darf die erste noch nicht getrocknet sein.

Und wichtigster Punkt: Fenster und Türen während des Streichens immer geschlossen halten. Durch den Durchzug trocknet die Farbe an der Wand nämlich zu schnell und ungleichmäßig.

Dritter Fehler: Billige Farbe

Farbe ist nicht gleich Farbe. Der Sparfuchs ist, wenn es ums Renovieren geht, leider ein schlechter Ratgeber. Billige Farbe hat nämlich erhebliche Nachteile und lohnt sich im Endeffekt doch nicht.

So muss man bei billiger Farbe häufig ein zweites Mal streichen, weil sie einen geringen Deckungsgrad aufweist. Mit einem Anstrich kommt man in der Regel nicht aus. Anders dagegen bei teurer bzw. hochwertiger Farbe: Hier reicht in der Regel ein Anstrich.

Außerdem hat billige Farbe häufig auch ein blasseres Weiß: Egal wie oft man streicht, die Wand bekommt kein strahlendes Weiß, weil die verwendeten Farbpigmente einfach billig sind.

Noch ein Vorteil, wenn man zur teuren Farbe greift: Diese hat häufig eine höhere Nässabriebsklasse. Das heißt, dass man Schmutz mit einem feuchten Lappen einfacher entfernen kann. Eine billige Farbe hingegen saugt den Dreck sofort in sich auf und man muss dauerhaft mit Flecken an der Wand leben.

Im Endeffekt lohnt sich die teurere Farbe immer und erspart nicht nur Arbeit, Zeit und Stress, sondern sieht auch noch besser aus.

In meinem Sto Online Shop http://www.farben-profi.de können Sie Profi Wandfarbe der Firma Sto kaufen. Sollten Sie Fragen zu Produkten haben, können Sie mir diese gerne als Kommentar unter diesem Artikel stellen.

Woran man eine gute Farbe erkennt und worauf man beim Kauf der Wandfarbe achten sollte, erfahren sie hier.

Jetzt wissen sie, warum ihre Wand manchmal nicht so aussieht wie gewünscht – wegen der drei oben genannten Fehler.

Vermeiden sie beim nächsten Anstrich diese typischen Fehler und ihre Wand wird aussehen wie aus dem Katalog.

Meine 4 wichtigsten Tipps, um Streifen beim Streichen zu vermeiden finden Sie hier.

Viel Erfolg.

P.S.

Wenn sie ihre Wand modern, ökologisch und elegant gestalten wollen, dann sind wir für sie der richtige Partner in der Metropolregion Rhein-Neckar. Unser Unternehmen verputzt, streicht und renoviert ihre Wände und Decken zu einem erstaunlich fairen Preis. Wir benutzen eine fortschrittliche Technologie namens Biozell.

Wir freuen uns auf ihr Projekt. Kontaktieren sie uns unverbindlich.

Biozell: Putz und Malerarbeiten für Frankenthal  und Umgebung!

 

 

 

 

Einen sehr interessanten und ausführlichen Artikel über das Thema „Streichtechniken für ein tolles Wandergebnis beim Streichen“ findest du hier.

Comments

  1. Franziska Burghardt says:

    Hallo,
    finde den Artikel sehr informativ geschrieben, habe schon etliche Decken gestrichen und ertappe mich immer wieder bei Anfängerfehlern. Einen Fehler, der mir ständig beim Decken streichen unterläuft ist, dass der Farbroller beim hastigen eintauchen zu wenig farbe aufnimmt und ich mehrmals hintereinander eintauchen muss. Auch das zu langsame Streichen der Wände kann problematisch werden, da sichtbare Streifen entstehen können. Kann auch diesen Artikel dazu empfehlen: http://www.derneuemann.net/decken-streichen-beachten/4361
    Toi Toi Toi

    Gruß Franzi

    • Juntke says:

      Hallo, ich bin am Verzweifeln. Ich bin kein gelernter Maler, allerdings streich ich nicht zum ersten Mal. Das Problem ist folgendes. Ich habe auf meiner Arbeitsstelle Trockenbauwände die teilweise schon mehrfach überstrichen wurden. So kann es beim „schnellen“ überstreichen immer dazu kommen, dass sich die alte Farbe mit ablöst.
      So versuche ich langsam die Bahnen zu rollen und habe immer streifen!
      Ich streiche vom Licht weg. Versuch nass in nass. Kann es auch sein, dass es das Arbeitsmaterial ist, oder ist es wirklich nur dem geschuldet, dass ich so langsam malern muss.
      Mit freundlichen Grüßen
      Andreas Juntke

      • Hallo Andreas,

        danke für deine Nachricht. Hier meine 4 wichtigsten Tipps um beim streichen um streifen zu vermeiden.

        1. Also zuallererst ist es natürlich sehr wichtig die richtige Farbe zu verwenden. Günstige Baumarktfarben haben eine viel geringere „Ofenzeit“ als hochwertige Farben aus dem Fachhandel. Durch die längere Offenzeit können die Farb-Bahnen, die man mit der Rolle aufträgt, ineinander überlaufen und es entsteht ein einheitliches Farbbild. Für Streiflicht empfindliche Oberflächen nehme ich die StoColor Rapid Ultramatt.

        2. Nicht zu wenig Farbe nehmen! Nimmt man zu wenig Farbe auf die Rolle oder versucht man mit der Farbe auf der Rolle zu viel Fläche zu streichen ist der Farbauftrag zu dünn. Und eine dünnere Farbschicht trocknet natürlich schneller als ein kräftiger Farbauftrag. Auch wenn die Farbe einem „nass“ vorkommt bildet sich bereits nach kürzester Zeit eine „Haut“ die verhindert, dass die eine Farbbahn mit der nächsten verschmilzt.

        3. Durchzug vermeiden! Türen und Fenster müssen geschlossen sein. Ein Durchzug während dem Streichen macht es sogar dem erfahrensten Maler unmöglich ein streifen freies Farbbild zu erzielen.

        4. Vor dem streichen mit Tiefengrund grundieren. Eine gute Grundierung hat nämlich den Effekt, dass der Untergrund nicht mehr so stark saugt wie vorher, was wiederum dafür sorgt, dass die Farbe nicht so schnell trocknet. Wenn ich z.B. eine fertige Trockenbauwand streichen möchte, trocknet die Farbe auf den gespachtelten Flächen schneller als auf den sauberen Flächen. Das führt im Ergebnis zu einem ungleichmäßigen Farbbild.

        Ich hoffe ich konnte dir mit meinen Tipps ein Stück weiter helfen. Sollte deine Alte Farbe auf der Wand sich an mehreren Stellen Lösen ist es ratsam den alten Farbanstrich zu entfernen.

        Viele Grüße,
        Andreas
        Dein Wandprofi

  2. Thomas H. says:

    Hätte ich die Ratschläge schon früher hier gelesen, hätte ich einige Fehler korrigieren können. Zum Beispiel das ich nicht die billig Weiss-matt-Farbe im Aldi gekauft hätte und mein zweiter Fehler den ich gemacht habe, das noch Striche nach dem Malen an der Wand sichtbar sind.

    Das richtige Malen ist eben wie das richtige Fensterputzen und die Folgen sind die gleichen, nur mit dem Unterschied dass das Malen im Gegensatz zum Fensterputzen einen erheblichen Mehraufwand bedeutet.

    Etwas wurde hier noch vergessen. Fehler 4 und der ist noch ärgerlicher als alle 3 anderen Fehler zusammen. Wenn man eine Wand streicht und diese wurde seit ca. 50 Jahren nicht gestrichen und die Farbe ist kaum mehr vorhanden, so muss man wenn man die Wand streicht, gleich alles streichen, die gesamten 4 Wände im Zimmer, den die Unterschiede werden sichtbar zwischen gestrichener Farbe und Farbe die kaum mehr vorhanden ist.

    Und das kann ganz schön viel Stress verursachen.

  3. Lieber Wandprofi!

    Habe im Oktober 2015 unser Schlafzimmer gestrichen.
    Jetzt, wo es wärmer wird, fängt die Wand an einigen Stellen an zu stinken. Umso wärmer, umso ekelhafter!
    Die selbe Farbe hab ich auch in der Küche verwendet, da ist alles in Ordnung.
    Langsam bin ich schon am verzweifeln, weil keiner einen heissen Tipp hat, was
    hier vor sich geht….du eventuell?

    Lg Babsi

    • Hallo Babsi,

      um der Sache auf den Grund zu gehen müsstest du mir noch ein paar Fragen beanworten:
      1. War das ein Renovierungsanstrich oder Neubau?
      2. War der Untergrund im Schlafzimmer, sowie in der Küche der selbe?
      3. Weißt du noch mit welcher Farbe du gestrichen hast? War die Farbe frisch, oder wurde diese schon länger gelagert? Wurde die Farbe beim verarbeiten verdünnt? (Wenn die Farbe mit Wasser verdünnt wird, verringert sich die Lagerfähigkeit, da mit dem Wasser oft auch Bakterien in die Farbe gelangen)

      Ich würde vielleicht auch mal die Feuchtigkeit in der Wand im Schlafzimmer überprüfen lassen.

      LG,
      Dein Wandprofi

      • Ok, also…

        1.)Ein Renovierungsanstrich
        2.)Ob es der gleiche Untergrund ist, wissen wir leider nicht.
        3.)“Genius pro Premiumweiss“ Farbe war frisch und wir mussten kein Wasser hinzufügen. Lt. Malermeister eine gute Farbe. Nassabrieb Klasse 2.
        Eine Eigenmarke eines grossen Baumarktes, den es nicht mehr gibt.

        Kann ich kostengünstig die Feuchtigkeit prüfen? Meine „Hand an Wand Prüfmethode“ erkennt keinen Unterschied. 🙂

        Lg Babsi

        • Wenn man die Feuchtigkeit in der Wand selber überprüfen möchte kann man das mit einem Feuchtigkeits-Detector machen, dieser ist bereits ab 15€ bei Amazon erhältlich (Produktbezeichnung „Brennenstuhl Feuchtigkeits-Detector MD, 1298680“.
          Wie man richtig die Feuchtigkeit in der Wand mist wird in diesem Artikel ganz gut erklärt: http://bausachverstaendige.info/feuchtemessung-wand/

          – Die Farbe “Genius pro Premiumweiss“ kenne ich leider nicht. Ich finde nur eine Bewertung, die mit 2/5 Sternen ziemlich schlecht ausgefallen ist. Bei Farben empfehle ich immer grundsätzlich „Profi Hersteller“ wie z.B. Sto, Brillux oder Caparol. Dennoch denke ich das der Geruch eher mit dem Untergrund zusammen hängt, eventl. tritt an irgendeiner Stelle im im Mauerwerk Feuchtigkeit ein.

          Eine zweite Meinung durch einen Maler vor Ort kann sicherlich auch nicht schaden. Einfach einen Besichtigungstermin vereinbaren und nachfragen. Kosten sollten dadurch keine entstehen (Dieser sollte auch über ein Feuchtigkeitsmessgerät verfügen).

          LG,
          Dein Wandprofi

  4. Sandra Sauter says:

    Ich möchte ein Wand streichen, welche so grob Verputzt ist (keine Tapete). Wie kann ich diese farbig streichen, ohne dass am Schluss das Weiss noch durchschimmert bzw. die weissen Punkte sichtbar bleiben?
    Ich habe schon eine Wand blau gestrichen, und auch fleissig mit dem Pinsel versucht die weissen Punkte zum Verschwinden zu bringen, leider hat es nicht überall geklappt

    • Hallo Sandra,

      danke für deine Nachricht. Das Problem kenne ich sehr gut. Wände, die mit einem Rauhputz versehen wurden neu zu streichen ist nicht ganz einfach (grade wenn man einen Wechsel des Farbtons vornimmt).

      Ich habe 3 StreichTipps welche dir helfen bei Rauhputzwänden ein besseres Streichergebnis zu erzielen und die größten Fehler zu vermeiden:

      1. Am wichtigsten dabei ist wahrscheinlich die Auswahl der richtigen Farbwalze. Bei groben Oberflächen sollte es eine Langflor Walze mit mindestens 18mm Florlänge haben (z.B. diese hier: http://farben-profi.de/malerwalzen/120-sto-malerwalze-fil-langflor.html)

      2. Die Farbe darf nicht zu „dick“ sein. Es ist völlig legitim die Farbe mit 5-10% Wasser zu verdünnen. Ist die Farbe nämlich dünner verläuft die Farbe besser in der groben Struktur der Wandoberfläche. Wie stark man die Farbe verdünnen kann hängt natürlich von der Qualität der Farbe ab. Günstige Baumarktfarben sind bereits sehr wässerig. Qualitativ hochwertige Farben wie z.B. die StoColor Rapid können mit 10% Wasser verdünnt werden und die Deckkraft ist immer noch hervorragend, sodass ein Anstrich immer noch ausreicht.

      3. Das beste Ergebnis bei Rauhputz Wänden erzielt man, wenn man mit einer Airless Farbspritzpistole arbeitet. Ich arbeite mit der Storch LP 540. Die Farbe wird mit hohem Druck aufgesprüht und gelangt dadurch auch in die Tiefen der Oberflächen. Nach dem Aufsprühen wird die Farbe anschließend mit einer Farbrolle veschlichtet.

      Ich hoffe ich konnte dir mit meinen Tipps ein wenig weiter helfen.

      Viele Grüße,
      Andreas
      Dein Wandprofi

  5. Andrea says:

    Sehr geehrter Herr Neufeld!

    Wir haben das Problem, dass wir in einem Neubau (Ziegelbauweise) auf eine weiße vorgemalerte Silikatfarbe (eigentlich eine Dispersionssilikatfarbe) eine farbige (beige-Ton) aufbringen wollten. Haben heute angefangen: sieht furchtbar fleckig aus – sehr unschön. Ich habe die Silikatfarbe wie im Farbengeschäft beraten mit ca. 50-75 ml Verdünner auf 1l Farbe verdünnt. Kein Wasser. Im Farbengeschäft meinten die, dass der Maler vermutlich keine Grundierung benutzt hat und man nun nichts mehr machen könne, als mit den Flecken leben. Das will ich aber nicht, außerdem haben wir nun noch endlos viel Silikatfarbe übrig (wollten ja noch andere Wände streichen). Haben Sie einen Tipp, wie man das noch verwerten kann? Könnte hier eine Tiefengrundierung helfen oder ist das nutzlos (schädlich) bei Silikatfarbe? Oder würden Sie uns einen Wechsel der Farbe überhaupt empfehlen?
    Ich würde mich über eine rasche Rückmeldung freuen!

    Andrea

    • Hallo Andrea,

      danke für deine Nachricht. Das Problem kenne ich sehr gut. Silikatfarben zu verarbeiten sind schwieriger als herkömmliche Dispersionsfarben. Eine Silikatfarbe ist sehr dampfdiffusionsoffen und trocknet daher schneller beim verarbeiten mit der Rolle (Ungleichmäßiges Bild im Ergebnis). Und wenn der Maler wirklich noch an der Grundierung gespart hat erklärt das die Flecken. Einfach ein zweites mal drüber streichen wird auch nichts bringen, im
      Gegenteil. Die Silikatfarbe trocknet auf der gestrichenen Farbe sogar noch schneller.

      Zur Lösung: Grundieren Sie die Fläche mit einer guten Grundierung (Tiefengrund). Kaufen Sie nicht die günstigste aus dem Baumarkt. Die Grundierungen sind zum Teil zu stark mit Wasser verdünnt und erzielen nicht den gewünschten Effekt. Ich persönlich arbeite mit der „Sto Prime Plex“. Sie ist eine Universalgrundierung und kann auch problemlos mit Silikatfarbe kombiniert werden. Der Untergrund wird dann nicht mehr so stark saugen und Sie haben wieder die Möglichkeit ein gleichmäßiges Farbbild zu erzielen.

      Du kannst die Grundierung auch in meinem Shop bestellen:
      http://farben-profi.de/grundierungen/3-stoprim-plex.html

      Bitte auch die anderen Tipps aus meinem Blog zum Thema streichen beachten.

      Viele Grüße,
      Dein Wandprofi
      Andreas Neufeld

  6. Hört sich nach ganz schon viel an, was man falsch machen kann.
    Selbst streichen würde ich glaube ich nie, hört sich zu aufwändig an.
    Was deine Meinung dazu Andreas? Selbst streichen oder zum maler gehen?

    • Hallo Max,

      das ist eine gute Frage. Ich denke es kommt ein bisschen darauf an, ob man beim Heimwerken „Spaß“ hat oder man ein gewissen Geschick bei der ganzen Sache mitbringt. Hält man sich dann auch noch an meine Tipps hat man eine hohe Erfolgschance.

      Wenn man vielleicht weniger Handwerklich begabt ist, aber einem qualitative Arbeit wichtig ist, ist die Wahl einen Maler zu beauftragen die Bessere.

      Viele Grüße,
      Andreas

  7. mark hoffs says:

    Hallo Andreas,

    Ich hab genau diesen Fehler gemacht und an den Ecken zu viel Farbe aufgetragen. Nun ist meine Frage wie ich das ganze ausbessern kann?

    Außerdem haben sich bei mir bei streichen Schlieren gebildet die mir beim rollen nicht aufgefallen sind und nun sind diese ausgehärtet. Hast du denn auch ein Tip wie ich das ausbessern kann?

    Gruesse
    Mark

    • Hallo Mark,

      danke für deine Frage. Wenn du deinen Fehler wieder komplett ausbessern möchtest ist das mit etwas Aufwand verbunden. Die beim Streichen entstandenen Schlieren bekommst du weg indem du die stellen mit einem Schleifer (am einfachsten mit einem Exzenterschleifer oder Schwingschleifer) abschleifst. In den Ecken, wo zu viel Farbe aufgetragen wurde kommt es auf die Menge an, ob ein Schleifen notwendig ist. Ansonsten ist es wichtig die gesamte Fläche vor dem Streichen mit Tiefengrund zu grundieren. Anschließend das ganze mit einer hochwertigen Farbe streichen und meine Tipps befolgen und die Wände werden wieder top.

      Viel Erfolg!

      Dein Wandprofi,
      Andreas

  8. Natalie Aurin says:

    Hallo Andreas,
    Unsere Vermieter haben leider deutliche Fettflecken an der Wand hinterlassen. Wir haben versucht das Fett von der Wand zu waschen, aber nun kommen sie nach dem Streichen wieder durch. Was können wir tun, damit das Kinderzimmer besser wird?
    LG Natalie

    • Hallo Natalie,

      eine Methode die Fettflecken in eurem Kinderzimmer zu entfernen, ist die betroffene Wand mit einer Isolierfarbe zu streichen. Die Isolierfarbe sperrt den Untergrund ab und es können solche Fettflecken, aber auch z.B. Nikotin- und Rußflecken nicht mehr durchtreten.
      Wichtig zu beachten ist, dass du für das Kinderzimmer eine Isolierfarbe ohne Lösemittel benutzt. Ich kann dir diese Farbe in meinem Shop empfehlen Klicke hier.

      Viele Grüße,
      Dein Wandprofi
      Andreas

  9. Heinz P. says:

    Hallo Andreas.
    Wir haben folgendes Problem:
    Wohnen in einer ehemaligen Schule, die 1954 erbaut wurde.
    Wände sind massiv, natürlich sehr dick, und wurden bestimmt schon x-mal gestrichen mit was auch immer. (keine Kalkfarben)
    Da der Vormieter nicht gerade der sauberste war, die Wände waren gelblich vom rauchen und auch bräunlich da in den Räumen mit einem Holzofen geheizt wurde (damals).
    Da diese Probleme mit der Heizung(da neu) nicht mehr vorhanden sind, Renovierte der Vormieter einige Räume vor 6 Monaten und überstrich das mit irgendeiner Dispersionsfarbe. Mir wurde gesagt es sei eine bessere Malerfarbe gewesen.
    Aber nun sieht man bräunliche Stellen durchschimmern, mal mehr mal weniger…
    Dachte mir wenn ich das erneut neu streiche (Alpinaweiss mit der Katze) wird es besser sein und derVormieter strich einfach schlampig und nicht deckend…aber leider, selbst mit dem Neuen Weiss von mir, 2x gestrichen, kommt dieses komische braun (wohl nikotin) noch immer stellenweise durch…und die Wand ist nicht rein weiss sondern hat einen braunen strich im Farbbild…sieht nicht schön aus und ich denke das wird mehr werden.
    Mir wurde im Baumarkt gesagt das könne man mit einer Grundierung verhindern, diese wprde aber wenn man jede Wand inkl. Decke damit streicht die Atmungsaktivität beeinflussen und das wäre nicht gut. Also darf ich das nicht…aber wenn ich wieder und wieder neu weiss streiche und das bräunliche (Felcken auf Fläche, vorwiegend in den Ecken und dort wo sachen stehen an den Rändern) wieder durch kommt, ist alles vergebens. Womöglich geschieht es das mir durch den Farbauftrag der zu dick wird das ganze eine Orangenhaut bekommt und runter bröckelt. Selbst ein schleifen an den braun durchschimmernden stellen änderte nichts. das war danach wieder da..
    Bin ratlos, und habe trotz viel arbeit und manchen versuchen kein gutes Ergebnis.
    Lieber Andreas, was würdest du bitte in diesem Fall empfehlen? lg Heinz

    • Hallo Heinz,

      deine Frage ist in meinem Urlaub rein gekommen, deswegen erst jetzt die verspätete Antwort.

      Das Problem mit den Flecken kenne ich sehr gut. Die Firma Sto hat eine Farbe im Sortiment, mit der du das Problem in den Griff bekommst. Die StoColor Isol W wurde speziell für solche Untergründe entwickelt. Ich habe diese Farbe schon mehrfach getestet und war immer sehr zufrieden.

      Dein Wandprofi,
      Andreas

  10. Dankeschön für die Tipps und Informationen. Sie waren sehr hilfreich.

    Gruß Andre

  11. Ich möchte Duschdicht streichen und soll einen Kunststoffroller verwenden. Ist das das gleiche wie eine Schaumstoffrolle?

  12. Hallo,
    Wir stehen kurz vor dem Malern unseres kompletten Neubaus. Die Wände sind entweder flächengespachtelte Gipsplatten oder flächengespachtelter Gipsputz. Als Grundierung haben wir StoPrim Plex, als Wandfarbe StoColor Rapid Satin und für die Decken Sto Color Rapid. Denken damit sind wir gut beraten und sind sehr gespannt,ob tatsächlich 1 Anstrich genügt… Nun aber zu meiner Frage: Mischungsverhältnis der Grundierung. Im techn. Nerkblatt steht, dass bis zu 1:1 mit Wasser verdünnt werden kann… Woran erkennt man das richtige Mischungsverhältnis? Keine glänzende Schicht, ok, aber es sollte ja auch nicht zuviel Wasser dran sein?! Sollte man ein wenig Farbe mit dranmischen?
    Vielen Dank im Voraus für deinen Rat 🙂

    • Hallo Britta,
      es freut mich, dass du dich gut informiert hast und dich für eine professionelle Wandfarbe/Grundierung entschieden hast.
      Das Mischverhältnis der StoPrim Plex mit 1:1 ist korrekt. Einfach einen 10l Eimer zur Hälfte mit Wasser füllen und dann mit der Grundierung auffüllen. Hierbei kann man eigentlich nichts falsch machen.
      Der Grundierung etwas Farbe dazu mischen hat drei Vorteile:
      1. Du erkennst sehr gut welche Flächen bereits grundiert sind.
      2. Es ist einfacher alles gleichmäßig zu grundieren.
      3. Der Untergrund wird bereits ein wenig aufgehellt. Ein Anstrich mit der Rapid wird danach definitiv ausreichen. Wobei ich mir bei der Wandfarbe keine Sorgen machen 😉
      Viele Grüße,
      Andreas
      Dein Wandprofi

  13. Hallo
    wir sind eine Malerfirma aus Brasilien. Die Website folgen und immer hilft uns, dass wir mit unseren Lesern 3 mal danken inspirierend teilen werden.

  14. alf Igel says:

    Hallo,
    wie oft kann/darf/sollte eine Raufasertapete eigentlich überstrichen werden?
    Ich lebe jetzt schon viele Jahre hier und habe die Wände(fast ausschliesslich Raufaser) schon 3-4 Mal neu angemalt. Wenn ich von dunkel auf hell gewechselt habe, musste ich manchmal auch etwas dicker drüber gehen. Antworten, die ich im Netz gefunden habe, wie :“so oft bis die Tapete wegen des höheren Gewichts, von selbst runter fällt…“, sind mir doch etwas zu banal. Ich denke bez. Atmungsaktivität, ist irgendwann auch schon vorher eine Grenze erreicht. Frage auch wegen Schimmelbildung, es handelt sich nämlich um Niedrigenergiebauweise, ohne zusätzliche Belüftung.
    VlG

    • Hallo,
      vielen Dank für deine Frage. Das pauschal zu beantworten, wie oft man eine Raufaser Tapete streichen kann ist sehr schwierig. Hier gibt es sehr viele Faktoren, die eine Rolle spielen. Welche Art Farbe wurde z.B. verwendet, eine normale Dispersion, eine Silikat oder eine Latex. Wie dick wurde die Farbe aufgetragen usw. Wenn ich eine Zahl als Orientierung nennen muss, würde ich sagen, dass nach dem 5ten Anstrich ein Tapetenwechsel fällig wäre.

      Viele Grüße,
      Andreas Neufeld
      Dein Wandprofi

  15. ALEXANDER S says:

    Mein Schwiegervater wollte unbedingt unseren Kellerraum streichen. Prinzipiell sind wir dankbar, nur hat wohl einige Fehler gemacht: Der Untergrund ist einfach verputzt und nicht grundiert worden. Zudem hat er die billige Baumarktfarbe verwendet. Das Ergbnis sieht nur wenig wohnlocher aus als die nackte Wand und ich möchte es ausbessern:

    Dazu würde ich eine Grundierung auftragen und danach mit einer guten Farbe streichen. Reicht das? Oder sollte vorher die alte Farbe entfernt oder die Wand anderweitig vorbereitet werden werden?

    Vielen Dank im voraus

    • Hallo Alexander,

      ob die Farbe drauf bleiben kann oder runter muss kann ich von hier schwer beurteilen. Du kannst die Haftung von der alten Farbe mit einem Klebeband überprüfen. Mach ein paar Teststreifen auf die Wand. Wenn die Farbe am Klebeband kleben bleibt würde ich die Farbe entfernen. Ansonsten reicht es, wenn du die Wände grundierst und mit einer guten Farbe streichst. Empfehlen kann ich dir die StoColor Rapid aus meinem Shop.

      Dein Wandprofi,
      Andreas

  16. Hi Andreas.

    Folgendes Problem. Ich habe ein Haus gebaut und die Malerarbeiten in Eigenleistung durchgeführt. Habe in meinem Leben schon oft gestrichen. Diesmal habe ich keine Dispersionsfarbe genommen, sondern die Bio-Innensilikatfarbe von Caparol, nachdem ich viele gute Erfahrungsberichte gelesen hatte. Ha…und das Problem nahm seinen Lauf. Ich musste – wegen Umzugstermin – zu einer Zeit streichen, als es sehr heiß war. Im Dach haben wir Trockenbau und hier sind jetzt totale Unregelmäßigkeiten im Farbauftrag. Grundiert hatte ich übrigens mit der passenden Mineralgrundierung von Caparol. Je nachdem wie das Licht fällt, fallen diese Unregelmäßigkeiten jetzt als grauer Schatten auf.
    Nun möchte ich mich in dieser Woche dem Problem stellen und die Wände (Dachschrägen) nochmal streichen. Dazu habe ich mir die Profi XXL von Südwest geholt. Vorher möchte ich die Stellen aber schleifen, um die Unregelmäßigkeiten zu entfernen. Jetzt zu meiner Frage: Kann es sein, dass durch das Schleifen auch die Grundierung verschwindet? Ich möchte nicht auch nochmal grundieren.
    Und reicht es aus, wenn ich einen Exzenterschleifer nehme und die Stellen nur kurz anschleife? Im Grunde ist es ja nur eine rauere Oberfläche an den Problemstellen.
    Würd mich freuen, wenn du mir kurzfristig antworten könntest.
    Lieben Dank,
    Alex.

    • Hi Alex,

      mit einer Silikatfarbe ein gleichmäßiges Farbbild zu erzielen ist nicht ganz einfach. Sie ist sehr dampfdiffusionsoffen und trocknet beim verarbeiten schneller als Dispersionsfarben was dazu führt, dass die Oberfläche „fleckig“ wird. Die Profi XXL von Südwest ist ganz gute Farbe. Wenn du Teile der Decke schleifen musst, würde ich dir empfehlen noch mal zu grundieren. Die Farbe wird sonst auf der geschliffenen Oberfläche schneller antrocknen, wie auf der restlichen Fläche und es „könnte“ wieder zu Unregelmäßigkeiten führen. Der Untergrund sollte idealerweise vollflächig ein gleichmäßiges Saugverhalten haben.
      Und ja, es sollte ausreichen wenn du mit einem Exzenterschleifer die Stellen anschleifst.

      Viele Erfolg und es würde mich freuen wenn du hier von deinem Ergebnis berichtest!

      Dein Wandprofi,
      Andreas

      • Lieben Dank für Deine schnelle Antwort. Könnte ich anstatt zu grundieren auch einfach zweimal streichen? Welche Grundierung kannst du mir empfehlen?werde auf jeden Fall berichten.gruß alex

  17. Kathleen says:

    Hallo Andreas,

    wir haben uns vor einiger Zeit ein altes Haus gekauft und dieses nun sehr aufwändig saniert. Mangels Alternativen haben wir uns auch für eine Steico-Innenwanddämmung entschieden und die Deckschicht aus Lehmputz anbringen lassen. Nach reichlicher Überlegung für und wider einer (reinen) Silikatfarbe haben wir uns dennoch für Lehmfarbe entschieden, da es reine Silikatfarben wohl nur auf der „Verpackung“ gibt und immer wieder Dispersionsanteile vorhanden sind.
    Die Decken mussten wir alle abhängen – geschehen mit Gipskarten (widerspricht zwar unserer ökologischen Bauweise aber war die kostengünstigste Alternative….).

    Nun hatten wir im ersten Zimmer bereits gestrichen:
    Nach allerlei Ratschlägen befolgten wir die „von oben nach unten – streichen – Variante). Die Decken haben wir mit Sto sil Komfort in weiß gestrichen. Die Wände wurden mit Lehm-Edelweiß von Conluto gestrichen. ich meine, wir haben auch recht ordentlich Farbpulver zum Wasser gegeben, aber an den Stellen an der Wand, an denen zwangsläufig auch Deckenweiß „ankam“, wurde das Überstreichen mit der Lehmfarbe zur Qual. Es deckte einfach nicht richtig. Nun sieht man noch immer die Stellen mit der Deckenfarbe am Lehm.

    Da wir sehr niedrige Räume haben, wollen wir die Deckenfarbe noch an der Wand ein kleines Stück nach unten ziehen. Nun rätseln wir, ob es in unserem Fall nicht fast besser wäre, erst die Wände zu streichen und dann die Kanten sauber mit Klebeband inkl. Abdeckfolie abkleben (nochmal das Band mit Lehmfarbe bepinseln) und die Decken zum Schluss streichen. So hätten wir nicht das Problem, dass die Lehmfarbe nicht deckt….

    Klingt das gar zu gespenstig oder können wir auch entgegen der eigentlichen von oben-nach-unten Methode verfahren ????

    Noch eine kleine Frage zum Schluss: im DG haben wir auf die Holzfaserdämmung auch GK-Platten angebracht, (die großen Fugen mit Gitterband) gespachtelt und wollten anschließend nur streichen. Nun
    riet uns unser Bekannter zu Malervlies…. damit würden Unebenheiten beim Spachteln nicht mehr auffallen und es reist nichts. Macht diese nicht ganz billige Zusatzarbeit Sinn oder ist es nicht unbedingt erforderlich ?

    Vielen lieben Dank vorab für die Rückinfo !

    Grüße aus dem verschneiten Thüringer Wald!
    Kathleen

    • Hallo Kathleen,

      vielen Dank für deine sehr ausführlich formulierte Frage 😉 Ich bin erst aus dem Urlaub zurück. Deswegen die verspätete Antwort.

      Wenn du die Decke mit einer anderen Farbe streichen möchtest, wie die Wände muss du folgender Maßen vorgehen. Du streichst zuerst die Decken. Dann empfehle ich einen Absatz zu machen. Ich arbeite gerne mit 5cm, d.h. 5cm Klebeband bündig an der Decke ansetzen, damit erspart man sich das Linien zeichnen mit dem Bleistift. Wenn man eine glatt Oberfläche reicht es, wenn man mit einem sehr gutem Klebeband arbeitet (kein herkömmliches Kreppband nehmen). Profis arbeiten mit einem sogenannten „Goldband„. Hat man keine glatte Oberfläche, muss das Klebeband mit der Farbe (der Decke) vorher überstrichen werden, damit das reinlaufen der Farbe verhindert wird.
      Dann können im nächsten Arbeitsschritt die Wände gestrichen werden.

      Zur zweiten Frage:
      Ein Malervlies ist kein „muss“. Wenn die Fugen alle Ordnungsgemäß mit Bewährung gespachtelt wurden, kannst du natürlich auch glück haben und es entstehen keine Risse. Hierbei spielen jedoch sehr viele Faktoren eine Rolle, deswegen wird dir wahrscheinlich niemand eine Garantie geben.

      Viel Erfolg!
      Dein Wandprofi,
      Andreas

  18. Hendrik says:

    Hallo Andreas,

    ich habe in meinem Flur Rauputz machen lassen.
    Das Problem ist, dass ich den Großteil des Raumes bereits ohne Grundierung gestrichen habe.

    Sollte ich zum weiteren Streichen jetzt den ganzen raum noch einmal mit Grundierung überstreichen oder sollte ich einfach so weiter streichen?
    Ich habe einige Wände schon fast fertig….

    • Hallo Hendrik, für einen gleichmäßigen Anstrich ist für die Farbe wichtig, dass der Untergrund ein gleichmäßiges Saugverhalten hat. Wenn du jetzt nur einen Teil grundierst, ist es möglich, dass es bei entsprechenden Lichtverhältnissen ein Unterschied zu sehen sein wird. Deswegen würde ich an deiner Stelle des Rest des Raumes auch ohne Grundierung (auch wenn die Grundierung sehr wichtig ist) streichen.
      Kannst ja gerne hier schreiben, wie dein Ergebnis geworden ist.

      Dein Wandprofi
      Andreas

  19. hallo profi
    möchte demnächst unser Wohnzimmer streichen, sollte ich vorher grundieren obwohl schon ein Farbanstrich auf den Wänden ist

    • Hallo Heiko,

      wenn der Farbanstrich sauber und tragfähig ist, musst du nicht grundieren. Hier kannst du direkt mit Farbe drauf gehen. Wenn du gute Wandfarbe brauchst (Und glaube mir, du wirst den Unterschied zur Baumarktfarbe merken), dann schaue doch mal auf meinem OnlineShop http://www.farben-profi.de vorbei.

      Dein Wandprofi,
      Andreas

  20. Graschtat Tina says:

    Hallo,
    bei uns in der Küche sind die Wände diesen Sommer mit Kalkzementputz verputzt worden. Danach haben wir diese mit Tiefengrund vorbehandelt, dann mit Silikatfarbe (gemischt in einem hellen Grünton) gestrichen, nass in nass. Lief alles super, sah toll aus. Die Küche wurde eingebaut. Danach noch ein Rolladen und es musste nachgestrichen werden. An den Stellen habe ich jetzt braune Flecken (keine Nässe, das haben wir gemessen), diese habe ich wieder überstrichen, sie kamen wieder. Jetzt hat man mir geraten, die Flecken mit Dispersionsfarbe (gleicher Farbton) zu überstreichen. Hab ich gemacht, die Flecken kamen nach 4 Tagen wieder. Was kann ich tun, ohne die komplette Küche neu streichen zu können? Ich bin echt verzweifelt, es sah anfangs so toll aus! Vielen lieben Dank schon mal im Voraus!

    • Hallo Tina, aus der Ferne die genaue Ursache für deine Flecken zu beurteilen ist etwas schwierig. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass du das Problem mit einer Isolier-/Renovierfarbe in den Griff bekommst. Diese gibt es Lösemittelhaltig und auf Wasserbasis. Für deine Küche empfehle ich dir eine auf Wasserbasis zu nehmen. Diese sind für den Einsatz auf problematischen Untergründen (z. B. Nikotin, Ruß, Lignin, Wasserflecken) gemacht. Hier der link zu der passenden Farbe: STOCOLOR ISOL W

      Dein Wandprofi,
      Andreas

  21. Hallo Herr Neufeld,

    ich muss nach diversen Umbauaktivitäten in einem Altbau das Badezimmer neu streichen (dort wo nicht gefliest wird) und hab dort ein Sammelsurium aus verschiedenen Untergründen (Gipskartonplatten, alter Kalkputz mit Sumpfkalkmilchanstrich, eine Wand mit alten Leimfarbein ebenso auf Kalkputz (hab ich bereits ordentlich abgewaschen), flächig gespachtelte Fehlstellen (Fertigspachtel auf Calziumcarbonatbasis), kleinere Neuputzflächen hat der Maurer mit Kalkzementgipsputz (Baumit MPI 26) gemacht.
    Welche Farbe kommt da in Frage? Nachdems im Bad gerne mal etwas schimmelt, dachte ich an eine Silikatfarbe (z.B. Adler Tiromin weiß). Aber bekommt man das halbwegs hin bei all diesen Untergründen, oder macht da nur eine Dispersion Sinn? Ich bin grundsätzlich kein Perfektionist (das geht eh nicht im Altbau), also wenn das eine oder andere leichte Manko bei der Gleichmäßigkeit besteht, wäre mir das wurscht.
    Recht herzlichen Dank im Voraus!

  22. Hi Andreas,

    vorab: Tolle Seite!
    Ich habe eine neue Wohnung bezogen in der die Wände recht rau verputzt sind. Auf den Wänden befinden sich in manchen Räumen helle Farben, in anderen sehr dunkle.
    Ich würde die Wohnung gerne komplett streichen und in allen Räumen eher helle Farben einsetzen.
    Muss ich die Wände grundieren, bevor ich die hellen Farben auftrage? Oder kann ich direkt mit der neuen Farbe überstreichen? Reicht Grundierung und ein Farbanstrich, oder sollte ich lieber zwei Farbanstriche machen? Welche Farbenmarken würdest Du empfehlen?

    Vielen Dank schonmal und viele Grüße
    Sandra

    • Hallo Sandra,

      vielen Dank, es freut mich, dass dir meine Seite gefällt. Es ist einfacher ein gleichmäßiges Ergebnis zur erzielen, wenn der Untergrund vorher grundiert wird. Dazu habe ich auch etwas in diesem Artikel geschrieben. Aber könntest auch direkt auf die Farbe auftragen. Wenn die Farbe sehr gut Deckt, könnte ein Anstrich ausreichen. Sehr gute Chance hast du mit dieser Farbe: StoColor Rapid Der Link geht auf meinen OnlineShop.

      Sto Farben haben eine sehr hohe Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

      Dein Wandprofi,
      Andreas

  23. Christoph says:

    Hallo Andreas

    Tolles Angebot, das du ‚uns‘ hier bietest! 🙂

    Ich habe gerade zum ersten Mal in meinem Leben ausgemalt, verwendete dafür von Sto direkt empfohlen und gekaut „Sil In“, und bin eigentlich sehr zufrieden.

    Ja mit dem Pinsel (Ecken) kommt mehr Farbe drauf – stört aber nicht, und ich bin vielmehr am überlegen, ob’s für die Flächen nicht auch einen Riesenpinsel statt dieser doofen Rolle gibt!?

    Alles in allem kann ich nicht recht nachvollziehen, weshalb es soviele Probleme beim Streichen gäbe – das wahre Martyrium ist doch das Abkleben und noch viel mehr das anschließende Entfernen der Bänder und Planen.

    Die Klebebänder halten erst nicht, reißen ständig, erst recht beim Abziehen, wo sie nochdazu die schönen Ränder mitreißen – v.a. bei den Sesselleisten ein Albtraum!
    Jetzt muss ich wohl mit einem kleinen Pinsel nachgehen…

    Für den Boden verwendete ich eine Rolle Spezialpapier – fast schon kartonartig – sehr widerstandsfähig (bis es mal anfängt zu reißen…) und leider auch quasi unbiegsam, daher auch beim Auslegen schon nervig.
    Schließlich bröseln dann beim Entfernen all die Farbkleckserchen und die Klebebandabrissfarbe erst recht unter die Abdeckung, weshalb ich – speziell wenn ich einen Riesenpinsel bekomme – überlege auf das Abkleben etc. überhaupt zu verzichten – insbesondere, da man die Farbe – so man doch mal danebenkleckst 😀 – auf den meisten Flächen mit Wasser (evtl. + Seife/Ethanol) super wegbekommt.

    Kannst du bitte auch dafür Tipps geben?

    Soll man die Klebebänder vielleicht abziehen, solange die Farbe noch feucht ist?
    Anderes Klebeband als das klassische Malerklebeband?
    …?

    Dank und Gruß
    Christoph

    p.s.: Beim Stöbern auf deiner Seite stieß ich auf Biozell – was genau soll das sein? Sprühputzfarbe…?

    • Hallo Christoph,

      freut mich, dass dir meine Seite gefällt. Du hast vollkommen Recht, dass man ohne richtiges Abkleben kein gutes Streichergebnis erzielen kann. Ab Abkleben ist die richtige Materialwahl entscheidend. Nicht das herkömmliche Kreppband für Farbkanten benutzen. Für saubere Übergänge empfehle ich jedem das sogenannte „Goldband„. Dieses reißt nicht so schnell ein beim entfernen, es klebt auch auf „nicht perfekten“ Untergründen und ist UV Beständig. Einfach mal beim nächsten Mal ausprobieren 😉
      Auf dem Boden arbeite ich am liebsten mit Abdeckvlies
      An kritischen Stellen das Klebeband immer abziehen solange die Farbe noch Feucht ist.
      Einen „Riesenpinsel“ zum Wände streichen habe ich noch nicht gesehen bzw. ich kenne niemanden der so Wände streicht. Stelle ich mir eher schwierig vor.

      BioZell ist ein ökologischer Spritzputz. Es ist einer feinder Putz, welche im Sprühverfahren in 3 verschiedenen Varianten (fein, mittel & grob) auf Wand- und Deckenflächen aufgesprüht werden kann. Hier ein link zu einem Video wo ich das Material verarbeite: https://youtu.be/GZz_LZ263Tg

      Dein Wandprofi,
      Andreas

      • Christoph says:

        Danke für deine Antwort

        Ich habe genau ein solches Goldband benutzt – hat ein solches ein „Haltbarkeitsdatum“?
        Es war nämlich nicht neu, und das wär nun der nächstliegende Grund, weshalb ich solch Schwierigkeiten damit hatte, während du es sogar empfiehlst!?

        MfG
        Christoph

        • Ja, Klebebänder haben auch eine Haltbarkeit. Sobald diese ausgepackt sind, sollte man diese innerhalb von ca. 3 Monaten verarbeiten, oder zu mindestens vor Sonneneinstrahlung schützen. Es gibt natürlich auch Unterschiede in der Qualität.

          Viele Grüße,
          Andreas

  24. Hallo lieber Wandprofi,

    tolle Website, toller Blog, super Sache!

    Ich habe versucht mich in Bezug auf mein Wand-Problem schlau zu googlen, habe aber bisher nichts Hilfreiches gefunden. Vielleicht kannst Du mir helfen:

    Wir wohnen seit Ende Dezember in einem Neubau. Farbeimer von Sto stehen hier noch vom Bautrupp herum, also haben wir kurzerhand dazu und zu einem Pinsel gegriffen, um ein paar beim Umzug entstandene Spuren an den Wänden zu überstreichen. Wir sind totale (!) Laien, hätten aber nicht gedacht, dass mit der gleichen Farbe auf dem kürzlich erst gestrichenen Untergrund ein, bei gewissem Lichteinfall, deutlicher Farb-Unterschied entstehen würde, soll heißen: Je nach Lichteinfall sieht man die überstrichenen Stellen, die Wand hat Streifen/Flecken. Vermutlich war das zu viel Farbe und eine andere Struktur durch den Pinsel…

    Kann man da noch was ausbessern, gibt es Tricks? Oder bleibt nur noch, die gesamte Wand zu streichen?

    • Hallo Nelli,

      vielen Dank! Freut mich, dass dir meine Seite gefällt!

      Bei ungünstigem Lichteinfall und ist es so gut wie unmöglich die Wand stellenweise mit einem Pinsel auszubessern. Die „frische“ Farbe hat keine Möglichkeit mehr sich mit der alten Farbe zu verbinden, weshalb es eine neue Farbschicht bildet. Wenn dann der Lichteinfall z.B. vom Fenster auf der Wand reflektiert, wird man diese Stellen immer sehen. Die einzige Lösung ist die ganze Wand zu streichen. Leider.

      Dein Wandprofi,
      Andreas

  25. Andreas Reiche says:

    Guten Tag

    Welche Farbrolle ist die richtige für Keim Biosil auf Mineralputz ?

    Andreas

  26. Markus Bechler says:

    Hallo,

    das ist ein super Blog! Jedoch habe ich jetzt immernoch zwei offene Fragen… wir haben aktuell StoColor Prim als 15L Eimer für die Grundierung und StoColor SuperMatt 15L Eimer als Farbe!
    Untergrund ist Gipskartonplatten mit Q3 Verspachtelung…

    Was muss ich nun mit Wasser mischen? Nur Farbe? Nur Grundierung? Beides?

    Wenn ja wieviel Wasser muss ich bei 15L Eimern verwenden?

    Vielen Dank für die Hilfe bei uns steht das lange WE an zum grundieren und streichen in unserem Neubau!

    Viele Grüße

    • Hallo Markus,

      sorry für die verspätete Antwort. Wenn es sich bei dir schon erledigt hat hilft es vielleicht noch jemand anders.

      Also es ist kein „Muss“, dass man die Farbe oder Grundierung mit Wasser verdünnt. Ich arbeite mit der StoColor Rapid z.B. in der Regel unverdünnt. Die StoColor Sil In verdünne ich mit ca. 5% Wasser, weil diese von Werk etwas „dicker“ eingestellt ist. Zu jeder Farbe gibt es vom Hersteller ein sogenanntes Technisches Merkblatt. Dort findest du auch immer eine Angabe mit wie viel Wasser du das Material verdünnen kannst.

      Viel Erfolg,
      Dein Wandprofi
      Andreas

  27. Philipp says:

    Unser Altbau hat neuen Gipsputz bekommen und die Decken wurden mit Gipskarton abgehängt.

    Wegen der Grundierung hab ich nun folgende Frage:

    STOPRIM COLOR ist dieser gleich dem Tiefengrund STOPRIM PLEX?
    Oder wo liegen hier die unterscheide?

    Meine Idee ist eigentlich mit STOPRIM PLEX + etwas Farbe zu Grundieren und dann noch-einmal mit STOCOLOR RAPID darüberzustreichen.

    STOPRIM PLEX in welchem Verhältnis kann ich dies mit der Farbe mischen? Mischen nur mit Silikatfarbe oder Dispersionsfarbe?

    • Hallo Philipp,

      danke für deine Frage. Mit deiner Vermutung liegst du richtig. Du kannst die StoPrim Plex auch mit einer Farbe mischen um diese zu tönen. Wenn du später mit der StoColor Rapid streichen möchtest würde ich die Grundierung mit einer Dispersionsfarbe mischen. Das Mischverhältnis ist abhängig vond er Farbe die du nimmst. Deswegen einfach ausprobieren, bis dir die Deckkraft reicht.

      Sto Produkte kannst du auch preiswert in meinem Shop http://www.farben-profi.de erwerben. Bei weiteren Fragen gerne!

      Dein Wandprofi,
      Andreas

  28. Frank Wächter says:

    Hallo Andreas,
    wir haben ein klein Bungalow gekauft, der ca 100 m an einem See steht.
    Er muß wieder gestrichen werden. Der vorbesitzer meint, daß ich mit Klarlack streichen soll,ich hätte eine gute Grundierung genommen.
    Soll ich jetzt mit Klarlack oder Grundierung streichen?
    Vielen Dank im vorraus

    • Hallo Frank,
      Grundierung hat immer die Funktion als Voranstrich, damit die Schlussbeschichtung wie z.B. der Klarlack eine bessere Haftung zum Untergrund hat. Also wenn dein Bungalow nur einen „Erfrischungsanstrich“ benötigt würde ich zum Klarlack greifen.

      Viele Grüße,
      Dein Wandprofi

  29. Hallo,
    ich habe eine in dunkel-MATT gestrichene Wand.
    Gerade frisch gestrichen.
    Super empfindlich wie ich gerade merke.
    Jetzt hat einer die Wand angefasst uns man sieht die FETTFINGER. Mit einem Tuch wegreiben geht nicht da alles verschmiert wurde.

    Wie bekomme ich solche FETTFINGER von der MATTEN WAND ???
    Bitte um Hilfe die auf Erfahrungswerten beruhen .. DANKE SEHR.

    VG Tobi

    • Hallo Tobi,

      danke für deine Frage. Tatsächlich sind dunkel-matt gestrichene Wände die anfälligsten, was Flecken und den sogenannten Schreibeffekt angeht. Natürlich gibt es noch unterschiede bei der Herstellern. Profi Hersteller bekommen das Problem besser in den Griff, können das aber auch nicht ganz vermeiden. Bei dunklen Farbtönen empfehle ich eine satinmatt oder satin Farbe zu nehmen. Diese sind dann tatsächlich auch abschwaschbar.

      Die StoColor Rapid satin wäre z.B. eine Lösung.

      Die aktuelle Wand zu retten wird wahrscheinlich nicht mehr funktionieren.

      Viel Erfolg,
      Dein Wandprofi

  30. Christoph says:

    Hallo Andreas

    Ich bin nochmal so frei… 🙂

    Meine weiteren Maleraktivitäten waren von deutlich höherem Erfolg gekrönt – danke nochmal für deine Tipps!

    Nun gilt es, in einem Raum auch die Silikonfugen zwischen Kunststoffrahmen der Fenster und Mauer zu erneuern.

    Entfernt hab ich sie schon, obgleich mit enormem Aufwand und relativ viel Mauerabrieb.

    Nun ist die Frage, ob ich erst die Fugen machen, und dann streichen soll, oder umgekehrt.

    Angeblich hält Farbe (Sto – Sil In) nicht auf Silikon – so hätte man quasi direkt klare Ränder!?
    Andererseits seien die Silikonfugen zukünftig leichter austauschbar, wenn man darunter vorher streicht!?
    Bzgl. etwaigen Durchscheinens habe ich bei weißem Silikon keine Sorge!?

    Wozu rätst du?

    MfG
    Christoph

    • Hi Christoph,

      danke!! Freut mich, dass ich dir weiter helfen konnte.

      Am Fenster hast du die Wahl zwischen Silikon und Acryl. Acryl lässt sich mit Farbe überstreichen. Also richtig wäre…zuerst Acryl, dann mit dem Klebeband einen saubern Abschluss am Fenster abkleben und dann streichen.

      Dein Wandprofi

      • Christoph says:

        Ich muss es ja nicht zwangsweise überstreichen, oder!?
        Ist Acryl einfach generell besser/schöner?
        Blöderweise habe ich Silikon schon gekauft. 😛

        Dank und Gruß
        Christoph

        • Nein, du musst die Fuge nicht zwingend überstreichen. Ist nur so einfacher einen schönen Übergang hin zubekommen. Mit Silikon ist es etwas schwieriger. Aber du kriegst das schon hin. Viel Erfolg 🙂

  31. Melanie says:

    Hallo,habe in der Küche an grüner Wand Fettspritzer und auch dicke Fettflecken(glatgespachtelt mit Vlies drunter und normaler Wandfarbe)..jetzt möchte ich gerne drüber mit Latexfarbe?!? in der gleichen Farbe…deckt das,oder was kann ich tun?😣
    Liebe Grüsse Melanie

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